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Claus Westermann

geboren am 19. Oktober 1980
gestorben am 27. März 2022

Kerzen

Kerze

Gabi Joch-Eren
entzündete diese Kerze am 18. April 2022 um 1.44 Uhr

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Kondolenzen

Stimmungsbild

Ansprache von Pater Francis Succar in der Totenmesse für Claus
schrieb am 16. April 2022 um 12.52 Uhr

Pastor Pater Francis Succar war so freundlich, die Genehmigung zu erteilen, dass die schönen und und uns Angehörigen sehr tröstenden Worte in der Beerdigungsmesse für Claus in St. Johannes-Nepomuk veröffentlicht werden dürfen.
Worte, die gerade in der jetzigen Osterzeit mit dem Sterben Jesu an Karfreitag und seiner Auferstehung zu Ostern und Jesu Zusage an uns über unser Weiterleben im Himmel für uns und unsere lieben Verstorbenen, von besonderer Aktualität sind.

Für die schönen, ergreifenden und tröstenden Worte, die Sie, lieber Pater Francis gesprochen haben, möchte ich mich im Namen der Angehörigen sehr herzlich bedanken.

Martin Westermann


Ansprache vom 06.04.2022:

Liebe Familie, Angehörige, Nachbarn und Kollegen von Claus, liebe Schwestern und Brüder,

wir gleichen den zwei Jüngern im Evangelium, die auf dem Weg nach Emmaus waren. Sie redeten miteinander über den Tod Jesu, sie waren traurig darüber und konnten die Geschehnisse von Karfreitag nicht einordnen und nachvollziehen.

Heute sind wir in einer ähnlichen Situation: wir alle sind schockiert und traurig über den Tod von unserem lieben Verstorbenen Claus Westermann und haben viele unbeantwortete Fragen.

Aber genauso wie Jesus mit seinen Emmausjüngern gegenwärtig war, so ist er auch die Mitte unserer Trauerfeier; ebenso Claus ist in diesen Momenten hier mit uns in einer besonderen Weise gegenwärtig.

Es gibt kein Menschenleben, das keine Spuren hinterlässt oder nicht von Spuren geprägt wird.

Durch die Kondolenzgespräche mit der Familie und die zahlreichen Beileidsbekundungen im Online-portal durfte ich die Spuren, die Claus hinterlassen hat, näher kennenlernen.

Viele haben ihn als einen hilfsbereiten, fröhlichen und tatkräftigen Menschen beschrieben. Einer, der engagiert war, für Stimmung sorgte und gerne mit den Leuten war.

Alle, die jetzt hier sind in dieser Stunde und um Claus Westermann trauern, sind gekennzeichnet von den Spuren seiner Zuwendung und Hilfsbereitschaft, seiner Freundschaft und Liebe.

Unauslöschliche Spuren hat er in den Herzen von Ihnen, seiner Ehefrau, seiner Kinder, seiner Mutter und Geschwistern, seiner ganzen Familie hinterlassen – Spuren der Liebe, die Ihnen eingeprägt bleiben für immer – die Sie verbunden sein lassen über den Tod hinaus.

Die Familie lag ihm sehr am Herzen. Seine Kinder Emma und Paul waren sein ein und alles. Mit großer Hingabe hat er die Initiative übernommen, seinen Kranken Vater zu Hause zu pflegen.

Mit derselben Hingabe hat er sich seiner Arbeit als Schulsozialarbeiter gewidmet. Mit viel Herzblut engagierte er sich auf vielfältige Weise für die Schülerinnen und Schüler, und die Flüchtlingskinder. Diese Tätigkeit war für ihn mehr als nur ein Beruf, sie war ein Teil seiner Identität.

Liebe Birte, Sie haben es so formuliert: Claus konnte allen helfen, bis auf sich selbst.

Unter den Kollegen war Claus geschätzt und anerkannt; da hatte er nicht nur Arbeitskollegen, sondern auch Freunde.

Unser lieber Verstorbener Claus hat Spuren hinterlassen, wo immer er war. Sein Leben war tief geprägt von den Spuren des Glaubens. Als Gläubiger und intensiv mit der Kirche verbunden, wie Sie Lieber Martin geschrieben haben, hat Claus sich in der Kirchengemeinde, sowohl in Werl als auch auf der Harth, durch viele Dienste und Ehrenämter eingesetzt. Als Messdiener und Lektor, in der Jugendarbeit, als Mitglied des Kirchenvortands und Pfarrgemeinderats und vieles andere.

Auch die Liebe zur Natur hat sein Leben geprägt. Er war gerne draußen, mochte die Tiere, machte Fotos. Pilgern war ihm ein Herzensanliegen, mehrmals ist er mit einer Gruppe von unserem Pastoralverbund auf Teilstücken vom Jakobsweg gepilgert, zuletzt im Oktober.

Es ist daher kein Zufall, dass er an seinem letzten Tag den Pilgerpass dabeihatte, bei seiner letzten Reise. Unser Leben ist ja eine Pilgerreise. Aber es gibt so viele Wege, wie es Menschen gibt. Jeder geht seinen eigenen, wie ihn keiner vor ihm gegangen ist. Auf seiner Pilgerreise durch das Leben war Claus wie die Emmausjünger stets von Christus begleitet, aber manchmal war ihm die Last zu schwer, dass er keinen Ausweg mehr finden konnte.

Die modernen Medizin und Psychologie vermögen einiges zu erklären, aber nicht das tiefste Geheimnis eines Menschen, das nur Gott kennt.

Unser Glaube an die Auferstehung gibt uns die Zuversicht, dass Claus im Sturz letztendlich von Gott „gehalten“ wurde, wie das Kirchenlied sagt: „Ich kann nicht tiefer fallen, als in Gottes Hand“.

Wir dürfen uns in die Arme Jesu flüchten, damit er die Wunden unseres Herzens heilt; und in seine Arme dürfen wir auch unseren Verstorbenen selber wissen. Dass Jesus ihn in die Arme geschlossen hat. Denn Jesus kennt die Nöte eines unruhigen Menschenherzens am allerbesten, eines Herzens, von dem der Hl. Augustinus einmal schreibt: „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir, o Gott“. Dass Claus diese Ruhe des Herzens gefunden hat, darum beten wir heute für ihn.

Amen.

Pastor Pater Francis Succar (Pfarrverbund Büren)
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Termine

Der letzte Termin

Urnenbeisetzung, Friedhof Harth

Mittwoch, 6. April 2022 15.15 Uhr

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